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Vierfache Mutter Sophie aus Chemnitz braucht durch ihre Krebserkrankung dringend finanzielle Unterstützung

Eigentlich ging die gelernte Krankenschwester, die selbst lange auf der Onkologie Station gearbeitet hat, im Winter nur zum Arzt, weil sie sich nicht wohl fühlte. Völlig überraschend stellte sich bei den Untersuchungen heraus, dass sie einen Tumor in der linken Brust sowie mehrere Metastasen in der Lunge hat.

Die Diagnose zieht einer Mutter von vier Kindern den Boden unter den Füßen weg. Sophie arbeitete als Gruppenleitung im Pflegedienst. Durch die Krankheit wurde sie von ihrem Arbeitgeber fristlos entlassen, dadurch war sie nicht mehr in der Lage, ihre Familie zu versorgen.
Monatelang hatten sie quasi kein Einkommen. Sophie war die Hauptverdienerin in der Familie, ihr Mann kümmerte sich um die Kinder und arbeitete nebenbei als Verkäufer, fast zum Mindestlohn. Damals schon wurden sie von ihrer Familie und von ihren Freunden unterstützt, um überhaupt noch für die Miete aufkommen zu können.

Durch die Metastasen in der Lunge war eine sofortige OP keine Option. Im Februar startete Sophie mit einer monatelangen Chemotherapie, die sich bis in den November zog. Um mehr Erfolg zu haben, hat sie direkt von ihrem Onkologen mehrmals monatlich Vitamininfusionen bekommen, die sie aber als Eigenleistung tragen musste.

Sophie hatte mit vielen Nebenwirkungen wie kompletten Haarausfall, Gefühlsstörungen und Taubheit in den Beinen zu kämpfen.
Bei den Untersuchungen gab es anfangs Freude, denn die Metastasen in der Lunge hatten sich vollständig zurückgebildet und auch der Tumor in der Brust war kleiner geworden. Doch in den letzten Wochen der Chemotherapie ging es Sophie immer schlechter. Sie ertastete selbst, dass der Tumor in der Brust zurück war, nur deutlich größer. Jetzt musste operiert werden und zwar schnell.

Anfang Dezember 2020 wurde ihr die linke Brust komplett abgenommen und 20 Lymphknoten entfernt. Auf die große Narbe, an der Stelle wo früher ihre Brust war, ist Sophie stolz und kann jetzt besser mit ihrem Körper umgehen. "So sehe ich täglich, was mein Körper alles leisten kann", sagt sie. Seitdem fühlt sie sich sicherer und hat auch wieder ein positives Körpergefühl.
Inzwischen nimmt Sophie eine Chemotherapie in Tablettenform ein. Auch jetzt kämpft sie wieder mit den starken Nebenwirkungen, wie die Taubheit in den Füßen, Schluckbeschwerden und Schmerzen der Haut. Von ihrer Familie bekommt sie Hilfe beim Anziehen, denn alleine ist das für sie zur Zeit nicht machbar.

Inzwischen ist die 33 jährige mit dem Rollator sicherer unterwegs. Zu oft ist sie durch die Gefühlsstörungen in Füßen und Händen gestürzt und hat sich verletzt. So müssen endlich nicht mehr die Kinder auf ihre Mama aufpassen und Sophie kann sich am Spielplatz wieder mehr auf die Kinder konzentrieren.

Weit fahren kann Sophies Familie nicht, denn der Rollator passt nicht ins Familienauto. Die Familie hofft ganz fest, dass sie sich irgendwann ein Auto leisten können, in das alle Familienmitglieder und ihre Hilfsmittel passen. Jetzt müssen sie sich entscheiden wer mitkommen kann. Für ihre 4 Kinder (4,5,8 und 13 Jahre) will die Chemnitzerin weiter kämpfen und wieder ganz gesund werden.

Wer Sophie finanziell unterstützen kann und möchte, kann das über unser Spendenformular tun.

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