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Siebenköpfige Familie aus Singen braucht dringend finanzielle Unterstützung

Nach einer schrecklichen Diagnose ist das Leben nicht mehr so, wie es einst war.

Ein bösartiger Tumor im Bauchraum stellte das Leben der fünffachen Mutter Melanie Räther völlig auf den Kopf. 2018 klagte sie über Bauchschmerzen, die sich später als Karzinomerkrankung herausstellten.

„Für uns brach eine Welt zusammen“, so Jürgen, der Ehemann der Krebspatientin.

Melanie und Jürgen Räther leben mit ihren fünf Kindern Felix (18 Jahre), Tabea (15 Jahre), Finn (10 Jahre), Luis (7 Jahre) und Emma (5 Jahre) in Singen. Emma leidet an Trisomie-21, dem Down-Syndrom, und musste eine Woche nach der Geburt operiert werden, da sie als Frühchen auf die Welt kam. „Das war der nächste Schock für uns: Wer soll sich jetzt um Emma kümmern?“

Melanie konnte sich nun nicht mehr um ihre kleine Tochter kümmern. Also beschloss ihr Ehemann Jürgen, seinen Job aufzugeben, um sich voll und ganz seinen Kindern und seiner erkrankten Frau zu widmen. Eine Behörde riet der Familie, die kleine Emma in ein Behindertenheim zu geben. „So etwas zieht uns runter und kommt für uns nicht in Frage“, so Jürgen Räther.

Derweil kommen Melanie einige Fragen in den Kopf. Wie geht es weiter? Wie geht es den Kindern damit? Werde ich wieder gesund? Und wie können wir die zusätzliche finanzielle Belastung tragen?

Zwischen Ängsten, Sorgen und Entbehrungen ist ein normaler Familienalltag nun nicht mehr möglich. „Alles, was früher normal war, ist jetzt nicht mehr selbstverständlich.“ Während Melanie jeden Tag ums Überleben kämpft, macht sie sich große Sorgen um ihre Kinder. Nicht nur die emotionale, sondern auch die finanzielle Situation macht ihnen zu schaffen.

Ihre Mutter Melanie hat nämlich schon vieles durchgemacht. Sofort nach der Krebsdiagnose wurde sie operiert. Hierbei wurden Melanie beide Eierstöcke und Eileiter, die Gebärmutter und sechs Lymphknoten entfernt. Anschließend folgte die Chemotherapie und eine Bestrahlung.

Plötzlich, im Oktober 2019, der nächste große Schock: die Ärzte fanden Metastasen in Melanies Lunge, die danach mit einer Chemotherapie behandelt werden mussten.

Im Februar dieses Jahres wurde ein weiterer Tumor an der Niere gefunden, der eigentlich operativ entfernt oder bestrahlt werden müsste, doch eine weitere Chemotherapie ist nicht mehr möglich - diese würde Melanie vermutlich nicht mehr überstehen.

Familie Räther ist nun dringend auf finanzielle Hilfe angewiesen. Lasst uns ihnen zeigen, dass sie nicht allein sind, sondern viele Menschen um sich haben, die ihnen solidarisch beistehen.

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Auch der Südkurier hat hierzu einen Artikel veröffentlicht.

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