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Reinhold Kai braucht aufgrund Krebserkrankung dringend Hilfe

Der 63-Jährige Reinhold lebt mit seiner Lebensgefährtin in Frankfurt am Main und arbeitet leidenschaftlich gerne als Maschinenbauer. Im Jahr 2016 wendete sich das Blatt - Reinhold Kai bekam die Diagnose Krebs.
„Man glaubt so etwas nicht. Ich bin regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung erschienen und dann so was“, erzählt er immer noch fassungslos.

Bei jeder jährlichen Vorsorgeuntersuchung wurde ihm mitgeteilt, dass alles in Ordnung wäre. Bis auf dieses eine Mal. Gerade jetzt war sein langjährig behandelnder Arzt nicht in der Praxis und Reinhold wurde stattdessen von einer anderen Ärztin untersucht.

„ Irgendwie war da so ein komisches Gefühl“, erzählt Reinhold nachdenklich. Die Ärztin verhielt sich sehr zurückhaltend und ruhig, bis sie plötzlich sagte:“ Da stimmt etwas nicht!“
Sofort ordnete sie ein MRT an, um die ertastete Verhärtung genauer zu analysieren und konnte den Tumor auch sofort feststellen.

„Das reißt einen einfach den Boden unter den Füßen weg“, so Reinhold.
Das Warten bis zur Operation war eine Zeit der Angst, Verunsicherung und Leere. Wie geht es weiter? Werde ich wieder gesund? Was ist danach? Fragen die niemand beantworten konnte.

Die Operation von Reinhold verlief glücklicherweise gut und der Tumor konnte entfernt werden, sodass er sich nach dem Aufenthalt in der Klinik auf Reha nach Odenwald begeben konnte. Nach dieser schweren Zeit musste der 63-jährige weiter zu regelmäßigen Nachuntersuchungen in die Frankfurter Klinik.
2018 dann der nächste Schicksalsschlag: Acht weitere Lymphknoten wurden an Reinhold festgestellt, worauf er sich einer Strahlentherapie unterziehen musste. Ein ständiges Auf und Ab.

Zudem erleidet Reinhold im Mai 2020 noch einen extrem schmerzhaften Leistenbruch, der ebenfalls eine Operation erforderte. Es war ein Bauchschnitt an derselben Stelle nötig, an der sich bereits die zehn Zentimeter große Narbe von dem letzten schweren Eingriff abzeichnete. „Es ist eine psychische Belastung. Oft träume ich nachts und wache auf“, sagt Reinhold verzweifelt.

Er erzählt auch von seinem großen Wunsch, seine Lebensgefährtin zu heiraten. Doch sogar das ist mit vielen Ängsten und Zweifeln durch die Krankheit verbunden. „Man weiß ja nicht wie es für mich ausgeht. Ob ich überlebe“, erzählt er und verstummt.

Reinholds Geschichte voller Schicksale ist ein langwieriger und schwerer Weg mit vielen Steinen und Hürden, der bis heute nicht beendet ist. Da der Tumor weiter wächst, wird dem 63-jährigen Frankfurter eine PSMA-PET Untersuchung von den Ärzten empfohlen. Eine hochempfindliche Methode zur Diagnose von Metastasen und zur Lokalisation von Tumorherden im Falle eines Wiederauftretens des Tumors nach einer Bestrahlung.
Da die Kosten dafür bei 1400 Euro liegen und Reinhold durch seine Krankheit von der Grundsicherung lebt und somit keine Rücklagen anlegen kann, ist es ihm einfach nicht möglich diese selbst zu bezahlen.

Auch der Antrag für eine Kostenübernahme bei der Krankenkasse wurde abgelehnt, obwohl ein Wachstum des Tumors nachgewiesen werden konnte. Die Behandlungsmethode zählt laut der Krankenkasse zu den „Neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden“, die das gesetzliche Prüfverfahren noch nicht vollständig durchlaufen haben.

Wenn Sie Reinhold in dieser schwierigen Situation helfen können, spenden Sie hier!

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