Foto Isi

23-Jährige aus Dresden kämpft für Ihre körperliche Bewegungsfreiheit

Einziger Wunsch: Mehr Lebensqualität

Isi, eine junge Frau aus Dresden, kam vor 23 Jahren gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester zur Welt. Nach Komplikationen während der Zwillingsschwangerschaft wurden die beiden Mädchen zehn Wochen zu früh geboren. Ihre Schwester lebt ohne Beeinträchtigungen, bei Isi lautet jedoch die Diagnose „Infantile Zerebralparese“, eine angeborene Mehrfachbehinderung. Dass diese Störung der Muskeln und des gesamten Bewegungsapparates auch viele weitere physische und psychische Schäden mit sich bringen kann, hat Isi in ihrem jungen Leben bereits vielfach erfahren müssen. Für ihre Zukunft wünscht sich die junge Frau aus Dresden positive Veränderung und sieht dabei sehr vielversprechende Chancen in einem Bewegungsgerät namens „Innowalk“, mit dem auch ihr berühmtes Vorbild, Samuel Koch, trainiert. Die hohen Kosten für den Trainingsapparat muss sie jedoch komplett selbst aufbringen, und sieht jetzt Hoffnung in einem Spendenaufruf.

Schon seit frühester Kindheit durchlebt das Mädchen immer wieder herbe Niederschläge und Hiobsbotschaften. Bis zu ihrem vierten Lebensjahr konnte sie nicht sprechen, musste von Kindheit an viele Operationen über sich ergehen lassen, und bekam von den behandelnden Ärzten die harte Prognose, dass sie niemals in ihrem Leben zu etwas in der Lage sein werde. Trotz der Bewegungsstörungen, Spastiken in allen Extremitäten und einem Leben im Rollstuhl hat das tapfere Mädchen sich selbst und ihrem Umfeld das Gegenteil bewiesen.

Ein Wunsch nach Linderung, der mit jedem Niederschlag wächst

Diese starke angeborene Beeinträchtigung tritt selten alleine auf und bringt fast vorprogrammiert weitere körperliche und auch psychische Belastungen mit sich. Seit der Kindheit nimmt Isi viele Therapien in Anspruch, zusätzlicher Druck und Anspannung entstanden durch die Selbständigkeit der Eltern und die Wahrung eines möglichst perfekten Bildes in der Öffentlichkeit.

In ihrer Schulzeit war Isi ständig Zielscheibe massiven Mobbings – und hat sich dennoch erfolgreich durch die Schullaufbahn gekämpft. Aber auch im späteren Berufsleben ist ihr kein Gefühl des „Ankommens“ vergönnt: Misserfolge führten zu Depressionen. Zusätzlich ist die 23-Jährige wie gelähmt und belastet durch ein schweres psychisches Trauma. „All das greift bei mir sehr stark ineinander: Wenn ich körperlich wenig Beanspruchung habe, steigt die psychische Belastung. Wenn ich seelisch niedergeschlagen bin, ist auch mein Körper erschöpft“, so beschreibt Isi die Wechselwirkung ihrer Symptome.

Isi sucht nach mehr Bewegungsfreiheit und Lebensqualität – und wird fündig

Trotz schwerwiegender Diagnosen und Prognosen kämpft Isi sich tapfer durch ihr Leben: Seit einem Jahr lebt sie selbständig in ihrer eigenen Wohnung. Um ihre Symptome zu lindern und ein Stück mehr Freiheit zu gewinnen, sucht sie aktiv nach Mitteln und Wegen. Auf ihrer Suche hatte sie das Glück, den Bewegungstrainer „Innowalk“ ausprobieren zu dürfen, und ist schon nach kurzen Testeinheiten von den positiven Auswirkungen mehr als begeistert.

Weniger eingeschränkt, sogar schmerzfrei, motivierter, ohne Schlafstörungen: So beschreibt Isi die Empfindungen nach der Nutzung des Bewegungsgerätes. „Die Bewegungsabläufe helfen mir dabei, mich körperlich und psychisch stabiler und viel lebendiger zu fühlen. Auch zum Beispiel, dass ich nachher besser atmen kann, hilft mir für mein gesamtes Wohlbefinden“, freut sich Isi über ihre positiven Erfahrungen.

So aussichtsreich, aber für Isi trotzdem unerreichbar

Der „Innowalk“ soll kein Ersatz für Isi`s reguläre Therapien darstellen, sondern unterstützend wirken und zusätzlich die Steigerung der Mobilität fördern und Therapieerfolge effektiver vorantreiben. Auch die Therapeuten der jungen Dresdnerin befürworten das Bewegungstraining in ihrem Fall sehr, dennoch schlägt ihr der Medizinische Dienst der Krankenversicherung lediglich ein sogenanntes Stehgerät vor – und damit eine enttäuschende Alternative, die nicht wirklich eine ist. Zwischen dem reinen Stehen und dem Bewegen aller Gliedmaßen liegen für Isi Welten. Das bedeutet für sie: Das Hilfsmittel, das ihr am meisten helfen würde, wird von der Krankenkasse nicht bezahlt, und sie müsste die Kosten in Höhe von 30.000,00 € komplett selbst tragen. Dies ist ihr jedoch aufgrund ihrer Situation keinesfalls möglich. Ein Traum von einem etwas selbstbestimmteren Leben platzt und scheitert am Geld.

Spenden können Isi`s Zukunft in Bewegung setzen

Die einzige Rettung wären Spenden aus der Bevölkerung. Was Isi physisch und psychisch sehr viel Unterstützung bieten kann, braucht zunächst finanzielle Unterstützung. Alle Menschen, die die starke junge Frau bei ihren Träumen, Hoffnungen und Wünschen, ihrem Willen und Lebensmut unterstützen möchten, können hier spenden!

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