Frühjahr 2018 Chemo 1

Eine Heldin braucht Hilfe

Und auf einmal stand alles still. „Warum nur ich“, fragte sich die sympathische und lebensbejahende Referendarin Katharina Meyer am 1. Februar 2018. Bei einer regelmäßigen Brustabtastung fand die damals 25- Jährige einen Knoten in ihrer Brust und suchte umgehend einen Arzt auf, der ihr beruhigend sagte, dass sie sich doch keine Sorgen machen sollte, da sie viel zu jung für eine Krebserkrankung sei. Dennoch spürte Katharina intuitiv, dass etwas nicht stimmt, als der Oberarzt nach der Biopsie im Klinikum in Ruhe mit ihr sprechen wollte.

„Sterbe ich jetzt? “war ihr erster Gedanke, nachdem sie die niederschmetternde Diagnose Brustkrebs bekam. Ein äußerst aggressiver bösartiger Tumor, der zudem genetisch bedingt war, also jederzeit wiederkommen könnte, sollte ihre bis dato so glückliche Welt auf den Kopf stellen und ihr den Boden unter den Füßen wegreißen. Katharina hatte gerade ihr Lehramtsstudium beendet, ein Referendariat angefangen, widmete sich ihren verschiedenen Ehrenämtern und war voller Freude auf den nächsten spannenden Abschnitt ihres noch so jungen Lebens.

Trotz der lebensbedrohenden Diagnose, dass das Karzinom genetisch bedingt ist und jederzeit wiederkommen könne, hat sie im Vorhinein dem Krebs den Kampf angesagt und aufgeben war nie eine Option. Obwohl es sich fast verrückt anhört, halfen die viele Termine und das Martyrium der langwierigen anschließenden Diagnostik der jungen Frau nicht komplett durchzudrehen, da sie einfach keine Zeit hatte nachzudenken.

Es folgte ein ½ Jahr Chemotherapie mit 16 Chemo Zyklen. Hinzukommende musste Katharina sich 25 Bestrahlungen unterziehen und ihre Kraft schwand zunehmend mehr. In Rahmen der umfangreichen Behandlungen wurde eine beidseitige Mastektomie vorgenommen und es bestand immer wieder die Angst, dass der Krebs auch die Eierstöcke befallen könnte. Therapiebedingt entwickelt sich auch noch ein Lipödem, welches extreme Wassereinlagerungen am ganzen Körper bewirkt. In kürzester Zeit nahm Katharina 25 kg zu und ihre Gliedmaßen schwollen immer mehr an. Selbst in der Nacht muss sie eine spezielle Maske gegen die Wassereinlagerungen im Gesicht und einen Kompressionsanzug tragen. Hinzu kommen schrecklichste Schmerzen, die durch die immensen Spannungen in der Haut ausgelöst werden. Ihr größter Wunsch ist es endlich ohne extreme Schmerzen einfach eine Umarmung genießen zu können.

Natürlich kamen mit diesen entsetzlichen Diagnosen auch psychischen Herausforderungen, die Katharina aber von Anfang an versucht mit Hilfe von Therapeuten tapfer zu bewältigen.

Ihren Traum des Referendariats musste sie schweren Herzens abbrechen, da ihre restlichen Kräfte nicht mehr reichten um sich den Kindern, die ihr so am Herzen liegen, zu widmen. Seit Katharina selbst in der ersten Klasse war, stand ihr Traumberuf der Lehrerin fest und es war ihr immer ein Anliegen Kindern und Erwachsenen helfend zur Seite zu stehen.

Jetzt fand sie sich, in der für sie grausamen Situation, vor Harz 4 beantragen zu müssen, da sie nicht mehr selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommen konnte. Das Jobcenter verweigerte ihre Wohnungskosten zu übernehmen und so musste Katharina in ihrer schlimmen körperlichen Verfassung sich auch noch mit der Wohnungssuche beschäftigen. Von offizieller Stelle bekam sie in ihrer fast aussichtslosen Situation keinerlei Hilfsangebote oder Unterstützung, die sie so gebraucht hätte. Mittlerweile wohnt sie in einer WG und hat 2020 wieder Vollzeit als Referendarin in einer 2. sowie 5. Klasse angefangen zu arbeiten, da sie sonst nicht die Lebenskosten tragen könnte. Dies meistert die junge Frau trotz der unfassbaren Schmerzen, die das Lipödem in ihrem ganzen Körper verursacht und sie jeden Tag aufs Neue vor immense Herausforderungen stellt. Von ihren Eltern kann die junge Frau leider keinerlei finanzielle Unterstützung erhoffen, da ihr Vater ebenfalls nach einem dem Verlust seines Arbeitsplatzes Harz 4 beantragen musste.

Doch die schreckliche Diagnose und die damit verbundenen höllischen Schmerzen können diese Alltagsheldin dennoch nicht davon abhalten sich weiterhin ehrenamtlich zu engagieren. Ob es in der Flüchtlingshilfe, der deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs oder im Begegnungscafé in Potsdam Babelsberg. Wo Hilfe benötigt wird, hilft Katharina selbstlos. 2020 hat die junge Frau mit Unterstützung von zwei weiteren Betroffenen den „Treffpunkt Brandenburg“ gegründet, welcher sich der Unterstützung betroffener Krebspatienten widmet. Dies alles stemmt sie trotz ihrer Beschwerden und der Angst als Risikopatient sich mit Covid19 zu infizieren. Nicht nur ihre Brustkrebserkrankung, sondern auch Asthma bronchiale, welches sie seit Kindheitstagen beeinträchtigt, setzten sie einem höheren Infektionsrisiko aus. Katharina lässt sich aber nicht davon abhalten zu helfen, sich zu engagieren und immer für andere Menschen unterstützend dazu sein.

Jetzt ist es an der Zeit, dass ihr geholfen wird, damit sie endlich wieder ein Stück Lebensqualität zurückerhält. Treppensteigen, Umarmungen und der tägliche Alltag sollen für sie wieder einigermaßen schmerzfrei sein und Sie können unterstützend helfen. Das TV-Format „Volle Kanne“(ZDF) hat bereits 2 Berichte über Katharinas Krankheitsverlauf und die daraus resultierenden Folgen für ihr Leben gesendet.

Katharina benötigt 4 Operationen für insgesamt 25.000 Euro, die das Lipödem im besten Fall komplett entfernen können. Die Krankenkasse weigert sich die so nötige Behandlung zu übernehmen, so dass alles selbst von der jungen Frau getragen werden müsste. Dieser Alltagsheldin muss geholfen werden.

Wenn sie Katharina finanziell unter die Amre greifen können, spenden Sie hier!

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