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Dorothea hat etliche Hürden im Leben aus eigener Kraft genommen – aber diese ist zu hoch

Echte Not ist, wenn auch Kampfgeist und Frohnatur kapitulieren müssen

Dorothea aus Hailer-Gelnhausen ist vierfache Mutter sowie vierfache Oma. Viele Eltern und Großeltern wissen: Das allein ist schon ein Garant für viel Stress, wenn auch überwiegend positiven Stress. Die Erziehung, Fürsorge und Hingabe sind aber bei weitem nicht alles, was die Vita der 59-jährigen Alleinerziehenden ausmacht. Viele schwierige Situationen und Schicksalsschläge zeichneten ihren Weg, doch Dorothea ging ihn zielstrebig und ausdauernd weiter. Eine Häufung von Ereignissen, die ihr jüngst widerfuhren, ist aber selbst für die sympathische Kämpferin und Frohnatur Dorothea nicht länger zu bewältigen.

„Ganz ehrlich: ich schäme mich dafür, dass ich Hilfe annehmen muss“, sagt Dorothea niedergeschlagen, „ich habe mich mein ganzes Leben durch so viele tiefe Täler gekämpft, dass ich dachte, schlimmer kann es nicht mehr werden… und wenn doch, dann schaffe ich das, was auf mich zukommt auch allein!“. Dorotheas Schritt auf die gemeinnützige Organisation Aktion Sonnenherz zu, war vermutlich einer der schwierigsten für sie. Sie hatte lange mit sich gerungen, und wäre ihn nicht gegangen, wenn sie einen Ausweg aus eigener Kraft gesehen hätte.

Dorothea muss sich eingestehen: Ohne fremde Hilfe geht’s nicht weiter

Wer Dorothea kennt und sie vielleicht auch auf ihrem Lebensweg ein Stück begleitet hat, sieht in der Mutter von vier Kindern und Großmutter von vier Enkeln eine sympathische Kämpferin, die ihren Willen und ihren Mut niemals verloren hat.

Die 59-Jährige hat niemals nur für sich selbst gekämpft, sondern war ebenso aufopferungsvoll für ihr Umfeld und in erster Linie für ihre Familie da. Lange Zeit hat sie ihre Tochter und Enkelin bei sich zuhause aufgenommen, um den beiden einen gefestigten Start in ein selbstständiges Leben zu ermöglichen. 2020 war der Punkt erreicht, an dem Dorotheas Wohnung für sie allein zu groß und auch finanziell nicht länger tragbar war. Ein Bandscheibenvorfall kurz nach Kündigung der Wohnung war der Auftakt für eine Reihe unglücklicher Ereignisse, die den Rahmen für Dorotheas heutige Notlage bilden.

Körperliche Einschränkungen, seelische Narben und akute Existenzangst

Nach ihrem Bandscheibenvorfall konnte Dorothea vorübergehend bei Freunden unterkommen und erst im Spätsommer 2021 wieder eine eigene Wohnung beziehen. Dann ein erneutes, abruptes Abbremsen: Mit Verdacht auf Herzinfarkt muss Dorothea ins Krankenhaus. Die Diagnose: Eine schwere Entzündung von Herzmuskel und -beutel. Sie muss sich schonen und kann ihren Job als Hauswirtschafterin nicht länger ausüben. Bisher hat sie in ihrer täglichen Tätigkeit schwere körperliche Arbeiten ausgeführt, von Seiten ihres Arbeitgebers gibt es aber für ihre Situation keine Alternative, wie z.B. eine leichtere Beschäftigung.

Dorothea erhält Krankengeld, womit sie ihren Lebensunterhalt sowie Miete und Nebenkosten für ihre gerade erst bezogene Wohnung nicht einmal ansatzweise decken kann. Eines ist Dorothea mit Sicherheit nicht: Ein Mensch, der schnell den Kopf hängen lässt und sich tatenlos seinem Schicksal ergibt. Doch mit einem Behinderungsgrad von 60 % und einem Minimum an Krankengeld gibt es selbst für eine Frohnatur wie sie wenig Perspektive. Das dringend notwendige Auskurieren und die lange Schonfrist erlauben Dorothea nicht, einen Nebenjob anzunehmen – geschweige denn zwei Nebenjobs, die eigentlich nötig wären, um sich zumindest vorübergehend über Wasser zu halten.

Sympathische Bescheidenheit in einer denkbar bescheidenen Situation

Traumatische Erlebnisse aus Dorotheas Vergangenheit zeigen, dass sie wirklich ungern Unterstützung von außen annehmen möchte. Nachdem Sie im Jahr 1996 mit ihren damals noch zwei Kindern Opfer eines Wohnungsbrands wurde, hatte die Alleinerziehende alles verloren und war obdachlos. Aus eigener Kraft und mit mehreren Nebenjobs hat sie sich dann wieder zurück ins Leben gekämpft. Dieses Ereignis ist nur einer von vielen schweren Schlägen, die Dorothea zwar kämpferisch überwunden hat, deren Last sie aber doch bis heute noch jeden Tag mit sich trägt.

„Insbesondere dieser starke kämpferische Wille und das jetzige Eingeständnis, ohne Unterstützung einfach keine Perspektive zu haben, unterstreichen, in welcher Not Dorothea sich gerade befindet,“ betont Christian Neumeir, Gründer der Initiative Aktion Sonnenherz. Neumeir und sein Team der gemeinnützigen Spendenorganisation mussten nicht lange zögern, um Dorothea einen kleinen Lichtblick am Horizont aufzuzeigen. So möchte Sonnenherz hilfsbereite Menschen auf die Möglichkeit aufmerksam machen, die verzweifelte 59-jährige Dorothea aus Hailer-Gelnhausen nach besten Kräften zu unterstützen.

Jede Spende eine Botschaft: „Es muss dir nicht unangenehm sein“

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